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Glossar

Abitur/Allgemeine Hochschulreife

Wenn Du das Gymnasium erfolgreich bis zum Anschluss besucht hast, erhält Du das Abitur bzw. die Allgemeine Hochschulreife. Mit dem Abitur erhältst Du die Zugangsberechtigung für ein Studium.

Agentur für Arbeit (auch Bundesagentur für Arbeit oder Arbeitsamt)

Die Agentur für Arbeit bzw. Bundesagentur für Arbeit ist eine Behörde in Deutschland, die sich um Arbeitssuchende und Ausbildungssuchende kümmert. Neben vielen weiteren Aufgaben beraten die Mitarbeiter zum Thema Ausbildung und Arbeitsmarkt, vermitteln an Firmen und berechnen das Arbeitslosengeld.

Anschreiben

siehe Bewerbung

Arbeitsamt

siehe Agentur für Arbeit

Ausbildungsfähigkeit/Ausbildungsreife

"Ausbildungsfähigkeit" bzw. auch "Ausbildungsreife" bezeichnet all die Fähigkeiten, die für alle Ausbildungsberufe wichtig sind. Doch was muss man mitbringen, um eine Ausbildung erfolgreich absolvieren zu können? Man zählt hierzu unter anderem: die Bereitschaft zu lernen, Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Beherrschung der Grundrechenarten, einfaches Kopfrechnen, Sorgfalt, Höflichkeit, Toleranz, die Fähigkeit zur Selbstkritik, Anpassungsfähigkeit und auch die Bereitschaft, sich in die betriebliche Hierarchie einzuordnen.

Ausbildungsplatz (auch Ausbildungsstelle oder Lehrstelle)

Ein Ausbildungsplatz bzw. eine Lehrstelle ist eine Stelle, die ein Arbeitgeber/Unternehmen für eine Ausbildung anbietet. Dabei gilt es zu beachten, dass die Ausbildung zur Hälfte im Unternehmen und zur anderen Hälfte in einer Berufsschule stattfindet (siehe duale Ausbildung). Ihr müsst Euch deswegen bei einem Arbeitgeber/Unternehmen Eurer Wahl auf eine Ausbildungsstelle bewerben!

Ausbildungsstelle

siehe Ausbildungsplatz

Ausbildungsvergütung

siehe Vergütung

Berufsfachschule (schulische Ausbildung)

An Berufsfachschulen kannst Du eine Berufsausbildung machen. Anders als bei einer Dualen Ausbildung arbeitest Du normalerweise nicht in einem Betrieb, sondern lernst alle Ausbildungsinhalte in einer Schule.

Berufsfelder

In Berufsfeldern sind mehrere Berufe zusammengefasst, bei denen man ähnliche Tätigkeiten und Aufgaben erledigt.

Berufsschule

Die Berufsschule ist Teil der Dualen Ausbildung. Wenn Du eine Duale Ausbildung machst, lernst Du im Betrieb und einer Schule, der so genannten Berufsschule. Der Unterricht kann an einigen Tagen innerhalb der Arbeitswoche oder als Blockunterricht an mehreren Tagen oder Wochen stattfinden.

Bewerbung

Eine Bewerbung ist ein Angebot eines Ausbildungsplatz- oder Arbeitsuchenden an einen Arbeitgeber (z. B. Unternehmen oder öffentlicher Dienst). In der Regel wird sich auf Arbeits- oder Ausbildungsplätze, auf Studienplätze oder Praktika beworben. Man kann sich entweder auf ausgeschriebene Stellen bewerben oder eine Initiativbewerbungen verschicken. (Sich "initiativ bewerben" heißt, man bewirbt sich bei einem Unternehmen, was keine Stelle ausgeschrieben hat.) Eine schriftliche Bewerbung sollte folgende Bestandteile beinhalten:

  • Anschreiben,
  • Lebenslauf,
  • Lichtbild und
  • Zeugnisse sowie, soweit möglich, Referenzen.

Hilfreiche Tipps und Informationen zur Gestaltung einer schriftlichen Bewerbung – das heißt Anschreiben, Lebenslauf, Lichtbild und Zeugnisse und zum Vorstellungsgespräch – findest Du unter Wie bewerbe ich mich? .

BGJ

BGJ heißt Berufsgrundbildungsjahr. Wenn Du einen Hauptschulabschluss hast, aber keinen Ausbildungsplatz gefunden hast, dann kannst Du ein Berufsbildungsjahr machen. Das komplette Jahr wird Dir auf deine nachfolgende Berufsausbildung angerechnet. Man lernt berufsübergreifende Inhalte (z.B. Umgang mit dem Computer, Englisch) und berufsbezogenes Wissen (z.B. in Metalltechnik).

BiZ/Berufsinformationszentrum

Im BIZ kannst Du Dich kostenlos über Ausbildungsberufe, Studienwahl, Weiterbildungsmöglichkeiten und Existenzgründung informieren. Das BIZ findest Du in der Bundesagentur für Arbeit in Deiner Nähe.

Bundesagentur für Arbeit

siehe Agentur für Arbeit

BvJ

Das BvJ ist das Berufsvorbereitungsjahr. Wenn Du keinen Ausbildungsplatz gefunden hast, dann kannst Du ein BvJ machen – zur Überbrückung oder als Erleichterung zum Einstieg in die Berufsausbildung. Man hat Unterricht in berufsübergreifenden Bereichen (z.B. Umgang mit dem Computer, Englisch) und kann sich in zwei berufsbezogenen Bereichen (z.B. in Metalltechnik und Farbtechnik) beruflich orientieren. Bewerber ohne Schulabschluss können außerdem im Berufsvorbereitungsjahr den Hauptschulabschluss nachmachen.

Duale Ausbildung

Bei einer Dualen Ausbildung lernst Du in einem Betrieb und einer Berufsschule im Wechsel. Du hast einen Vertrag mit dem Betrieb und Du bekommst eine Ausbildungsvergütung (siehe auch Vergütung). Am Ende der Ausbildung hast Du einen offiziellen Berufsabschluss.

Einstellungstest

Viele Firmen laden Ihre Bewerber um einen Ausbildungsplatz zu einem meist schriftlichen Test (Auswahlverfahren) ein. Dieser soll das Wissen, die fachlichen Kompetenzen und die persönlichen Stärken der Bewerber überprüfen und der Firma bei der Frage: "Wen soll ich einstellen?" helfen.

FSJ

Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) ist eine Möglichkeit für ein Jahr im sozialen Bereich zu arbeiten. Du kannst dann z.B. im Krankenhaus, Kinderheim oder Pflegeheim arbeiten. Du bekommst eine kleine Vergütung.

FÖJ

siehe FSJ
FÖJ ist das Freiwillige Ökologische Jahr. Du arbeitest im Bereich Umweltschutz oder Kultur.

Handwerkskammer – HWK

Handwerkskammern, zum Beispiel die HWK Dresden ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts, die die wirtschaftlichen Interessen der ca. 23.000 Handwerksunternehmen vertritt und unterstützt. Sie regelt zum Beispiel die Berufsausbildung im Handwerk.

Hauptschule

siehe Mittelschule

Industrie- und Handelskammer – IHK

Industrie- und Handelskammern, zum Beispiel die IHK Dresden ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts, die die wirtschaftlichen Interessen der ca. 90.000 Industrieunternehmen vertritt und unterstützt. Sie regelt zum Beispiel die Berufsausbildung in der Industrie und im Handel.

Lebenslauf

Der Lebenslauf, auch Curriculum Vitae (CV) oder Vitae Cursus genannt, listet die wichtigsten individuellen Daten einer Person auf: Geburtstag, Geburtsort, aktuelle Anschrift, Schulischer Bildungsweg, Ausbildung und/oder Berufserfahrungen sowie sonstige Fähigkeiten, wie Sprachen oder Hobbys. Er ist der wichtigste Teil der Bewerbungsmappe.

Lehrstelle

siehe Ausbildungsplatz

MINT

MINT steht für die Fachgebiete Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik und ist eine Initiative der deutschen Wirtschaft zur Beseitigung des Fachkräftemangels in den naturwissenschaftlich-technischen Berufen.

Mittelschule

Diese Schule gehört zur Grundbildung und dauert bis zur 9./ 10.Klasse. Du kannst dort verschiedene Abschlüsse machen:

  • Hauptschulabschluss: Wenn Du nach der 9. Klasse ohne Prüfung abgehst, erhältst Du einen Hauptschulabschluss.
  • Qualifizierter Hauptschulabschluss: Wenn Du nach der 9. Klasse die Abschlussprüfung bestehst, erhältst Du einen qualifizierten Hauptschulabschluss.
  • Realschulabschluss: Wenn Du nach der 10. Klasse die Abschlussprüfung bestehst, erhältst Du einen Realschulabschluss; auch Mittlere Reife genannt.
  • Ohne Schulabschluss bleibst Du, wenn Du die Schule mit der 8. Klasse verlässt.

Praktikum

Bei einem Praktikum arbeitest Du für eine gewisse Zeit (zwei Wochen bis sechs Monate) in einem Betrieb oder Unternehmen, um Dir eine Arbeit genau anzuschauen, bevor Du eine Berufswahl trifft. Meistens wird in einem Praktikum wenig oder gar nichts bezahlt. Ein Praktikum hilft Dir später bei Deiner Bewerbung. Arbeitgeber setzen häufig ein Praktikum voraus.

Probezeit

In der Probezeit prüfen die Ausbildenden die Eignung ihrer Auszubildenden. Die Auszubildenden müssen prüfen, ob sie die richtige Berufswahl getroffen haben. Die Probezeit ist vorgeschrieben und steht im Ausbildungsvertrag. Sie beträgt mindestens einen und höchstens vier Monate. Während der Probezeit kann das Berufsausbildungsverhältnis ohne Einhalten einer Kündigungsfrist und ohne Angaben von Gründen gekündigt werden.

Realschule

siehe Mittelschule

Vergütung

Das ist eine Bezahlung, die Du während Deiner Ausbildung erhältst.

Vertrag/Ausbildungsvertrag

Vor jeder Ausbildung muss zwischen dem Betrieb und dem Lehrling ein schriftlicher Ausbildungsvertrag abgeschlossen werden. In diesem sind zum Beispiel Beginn und Ender der Lehrzeit, Arbeitszeit, Probezeit, Vergütung, Urlaub usw. geregelt.

Weiterbildung

Um Dein Wissen zu vertiefen und zu spezialisieren kannst Du Dich nach Deiner Ausbildung in Deinem Beruf oder zu anderen Themen weiterbilden. Das geschieht in Form von Vorträgen, Kursen, Lehrgängen oder Workshops freiwillig auf eigene Kosten oder Dein Unternehmen organisiert die Weiterbildung.