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Förderprogramm

„Die Situation junger Migrantinnen und Migranten ist oftmals gekennzeichnet durch fehlende Perspektiven und mangelnde Akzeptanz in der Gesellschaft. Ursächlich hierfür sind u. a. eine Benachteiligung in Bildung und Ausbildung und Sprachdefizite.

Es werden Maßnahmen gefördert, die junge Migrantinnen und Migranten in ihrer Ausbildungs- und Beschäftigungsfähigkeit stärken. Dies ist ergänzend zu verbinden mit Aktivitäten zur Aufklärung, Sensibilisierung sowie Unterstützung von Unternehmen und Betrieben, insbesondere Kleinerer und Mittlerer Unternehmen (KMU), sowie öffentlichen Verwaltungen hinsichtlich kultureller und ethnischer Unterschiede, um die Beschäftigungsbereitschaft gegenüber Migranten und Migrantinnen zu erhöhen. Mit einzubeziehen ist ebenfalls das familiäre Umfeld, d. h. die Maßnahmen sollten verstärkt mit Elternarbeit flankierend zur Schule und Ausbildung verbunden werden. Zur Verbesserung der Integration in die Gesellschaft ist es außerdem wichtig, Migrantenorganisationen durch die Stärkung der Partizipation und Teilhabe einzubinden. Ansätze können die Zusammenarbeit und der Erfahrungsaustausch zwischen den Organisationen als Akteure mit besonderem Einflusspotential einerseits und Schulen sowie anderen Institutionen im Übergang von Schule und Beruf andererseits sein.”
(Programmbeschreibung XENOS, Integration und Vielfalt, 2008, S.9 des Bundesministerium für Arbeit uns Soziales Abteilung VI - Gruppe Soziales Europa GS 2 - XENOS)

„XENOS – Integration und Vielfalt”

Das Bundesprogramm „XENOS – Integration und Vielfalt” verfolgt das Ziel, Demokratiebewusstsein und Toleranz zu stärken und Fremdenfeindlichkeit und Rassismus abzubauen. Dabei geht es vor allem um präventive Maßnahmen gegen Ausgrenzung und Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt und in der Gesellschaft.

„XENOS – Integration und Vielfalt” ist das Nachfolgeprogramm von „XENOS – Leben und Arbeiten in Vielfalt”, welches 2007 endete.

„Die berufliche und gesellschaftliche Integration von Migrantinnen und Migranten bildet einen Schwerpunkt im Fortsetzungsprogramm. Bei der Förderung von Maßnahmen für diese Zielgruppe gilt es zu verhindern, dass fehlende Perspektiven und mangelnde Akzeptanz, die eine große Zahl z. B. jugendlicher Zuwanderer verspüren, in gesellschaftspolitische Sackgassen führen. Vor diesem Hintergrund ist es nach wie vor notwendig, geeignete Angebote und Maßnahmen, die problematischen Entwicklungen von Desintegration entgegenwirken, nachhaltig zu unterstützen.”
(ebenda, S. 2)